Sonderausstellung im Museum für Musik / Im Lohnhof 
«pop@basel – Pop- und Rockmusik seit den 1950ern»

«pop@basel – Pop- und Rockmusik seit den 1950ern»

PM/HMB, 15.10.2013

Vom 20. September 2013 bis zum 29. Juni 2014 zeigt das Historische Museum Basel im Museum für Musik die Ausstellung «pop@basel». Pop- und Rockmusik ist seit einem guten halben Jahrhundert ein wichtiger Bestandteil der Jugend- und Alltagskultur. Sie ist zwar vor allem ein internationales Phänomen, hinterlässt aber überall ihre eigenen Spuren – so auch in Basel.

Von Highlights wie der ersten Schweizer Rock’n’Roll-Aufnahme 1957 über Black Tigers Rap auf Baseldytsch bis zu Basler Bands am Eurovision Song Contest handelt «pop@basel» von den regionalen Spielarten der Pop- und Rockmusik. Die Ausstellung thematisiert aber auch den markanten Wandel der Hörgewohnheiten und die sich verändernden Orte und Medien, wo und wie Musik gehört werden konnte. Dazu gehört weiter die Elektrifizierung des Instrumentariums sowie des Musikkonsums selbst. Nicht zuletzt diese kulturgeschichtlichen Fragen machen «pop@basel» ausdrücklich auch für Nicht-Basler interessant, geht es in der Ausstellung doch keineswegs um eine lokale Heldengeschichte.

Die Ausstellung «pop@basel» bietet auf allen drei Ausstellungsetagen im Museum für Musik im Lohnhof einen Rundgang durch die letzten fünfzig Jahre Basler Musikgeschichte: Eine als Bühnenshow inszenierte Filmdokumentation über Auftritte von Basler Bands und von Konzerten in Basel; eine Art virtuelle Jukebox mit wichtigen Titeln aus allen fünf Jahrzehnten; ein hör- wie sichtbarer Medienwandel, der den charakteristischen Sound der verschiedenen Geräte erlebbar macht; Modelle, welche die Funktionsweise einer E-Gitarre veranschaulichen; die Möglichkeit, einen aktuellen Song am Mischpult zu mischen. Dazu bieten eine Vielzahl von Medienstationen Einblicke in den gesellschaftlichen und kulturellen Wandel, der von Pop- und Rockmusik begleitet wurde. Aus der Musik für eine «aufmüpfige» Jugend ist eine heute allgegenwärtige und gesellschaftlich breit akzeptierte Musik geworden, die in allen Generationen gehört wird.

Auch ausserhalb der Museumsräume ist «pop@basel» präsent: Basler Musikerinnen und Musiker tragen zusammen mit Basler Konzertlokalen zu einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm bei. Weiter besteht die Möglichkeit, die in der Ausstellung erzählte Geschichte von «pop@basel» durch persönliche Erinnerungen und Kommentare zu ergänzen und weiterzuschreiben.

Die Ausstellung beruht auf einer Zusammenarbeit mit dem RFV Basel, der Popförderung und dem Musiknetzwerk der Region Basel, und einem interessierten Kreis von Kennern der Basler Musikszene. Das 2009 erschienene Buch Pop Basel – Musik und Subkultur von Marc Krebs ersetzt einen Katalog und kann während der Ausstellung im Museumsshop zu einem Sonderpreis erworben werden.

Weitere Details zu «pop@basel» finden Sie hier.


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